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Was wird mit eurer Demo-CD?

Ihr seid eine junge Band? Was sind die ersten Tasks, die ihr möglichst bald anpackt? Auftritte sollen ja irgendwann mal her, Bühnenerfahrung muss hin. Wie kommt man zu Gigs? Bewerben. Wie bewirbt man sich für Gigs? Richtig: mit einem Demo.

Manchmal scheint mir, gehen die Gedanken erstmal nur soweit - und die Arbeiten für die DemoCD fangen schnell, schnell an. Wie wär’s, bevor alles fertig produziert ist, sich mal zu fragen, was mit der neuen DemoCD passiert, wenn sie dann da ist?

Wir gehen hier davon aus, dass ihr fürs Demo einen guten Eindruck machen wollt. Also nicht einfach eine billige Proberaum-Aufnahme auf CD brennt. Stellt euch nun mal vor, ihr habt eure 500 DemoCDs frisch von der CD-Presse erhalten. Folgende drei Fragen solltet ihr euch nicht erst jetzt stellen müssen:

1. Wie versenden wir die Demo?
Senden wir die CD “nackt”? Legen wir einen Brief hinzu? Wie verpacken wir das Ding, damit es nicht untergeht in den DemoCD-Stapeln? Diese Frage sollte schon beim Layouten der CD-Drucksachen (Cover, CD-Tasche etc) beantwortet werden.

2. Wohin senden wir die Demo?
Ihr habt euch Mühe gegeben, Geld investiert. Versendet ihr nur an 500 lokale Veranstalter? Wie wär’s dem Lokalradio eins zu senden? Sobald es um Einsendungen ans Radio geht, müssen die Aufnahmen selbst gewisse Anforderungen erfüllen - für diesbezügliche Änderungen ist es nach der Pressung definitiv zu spät.

3. Wie organisieren wir den Versand, Verhandlungen und Vorbereitungen?
Man könnte alle 500 sofort raus? Was wenn das Demo-Paket aber dem erhofften guten Eindruck macht? Es könnten durchaus zu viele Anfragen auf’s Mal eintreffen. Theoretisch. Auf jeden Fall müsst ihr ein System haben, die versandten CDs zu “tracken”. Es wird oft ein Nachhaken brauchen - und im positiven Fall auch Verhandlungen über Gagen, Konzertlänge, Technik etc. Wie organisiert ihr solche Infos, wenn gleichzeitig Vorbereitungen für verschiedene Gigs laufen?

In nächster Zeit werden wir hier im Blog noch das Thema Radiotauglichkeit behandeln. Es gibt gewisse Dinge, die da schon beim Arrangieren im Proberaum beachtet werden müssen.

Was sind eure Gedanken zum Thema Demo-Paket? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr Fragen? Oder auch Tips? Die Kommentare unten sind offen…

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Erfolg haben als Band?

Ist es möglich, als Band Erfolg zu haben? Ist das nur einfach eine Glückssache? Stellt sich der Erfolg ein, wenn alle genug üben? Wer mit seiner Band keine Ambitionen hat: auch OK - dann aber bitte nicht weiter lesen.

Sich von der Masse abheben

Um Erfolg zu haben, muss man sich von der breiten Masse abheben. Dies kann man ruhig als Grundrezept für den Banderfolg ansehen - mit dem Grundrezept alleine kommt man aber nicht weit. “Sich abheben”, sich unterscheiden, mehr auffallen - kann man auf unterschiedlichste Weisen. Bevor man mit Skandalmeutereien à la Paris Hilton anfängt, sollte man sich gründlichst sicher sein, welche Strategie man durchzieht. Denn: das komplette Image der Band steht auf dem Spiel. Es ist sehr leicht, das Spiel zu verlieren.

Strategisches Denken

Wir gehen hier davon aus, dass eure Band gute Musik macht. Alle Musiker hatten oder haben Unterricht. Die Songs werden zu Hause solide geübt und ihr habt eure Proben effizient strukturiert (natürlich auch mit geselliger Zeit - Spass soll ja nicht ausgeschlossen sein!). Ihr braucht Strategie. Nicht links und rechts schauen, wie es eure befreundete Plausch-Bands (nicht) machen. Ihr müsst euch von ihnen abheben! Strategische Ziele müssen permanent vor Augen sein.

Die Kunden. Harte Arbeit.

Die Kundschaft muss aufgebaut werden. Das ist pickelharte Arbeit. Es darf nicht passieren, dass potentielle Kunden übersehen werden. Es darf nicht passieren, dass Chancen, Kunden zu gewinnen ungenutzt vorbeigehen. Wie wir hier schon mal geschrieben haben, gehört dazu unter anderem, dass jeder Gig als Kundenevent angesehen werden sollte. Das Ziel muss sein, mit einer vergrösserten Kundschaft nach Hause zu fahren.

Wer sind unsere Kunden?

Kunde ist aber erst jemand, der eine gewisse Kundenbindung zu euch aufweist. Ein einmaliger Gigbesucher ist erst ein potentieller Kunde. Fazit: ihr müsst dem Gigbesucher Möglichkeiten bieten, mit euch eine Bindung einzugehen. Eure CD verkaufen ist vielleicht eine lockere Bindung (eher keine, da der Kontakt nicht von eurer Seite her aufgefrischt werden kann). Die stärkste Bindung wäre die Angabe der vollständigen Adresse. Dazwischen gibt es Zwischenschritte.

Möglichkeiten für Kundenkontakt

  • Website (einfache Adresse wählen und am Gig eher gegen Ende erwähnen)
  • Newsletter (Möglichkeit, sich auf der Website für den Newsletter einzutragen)
  • Adressliste am Gig (Adressen von Interessierten aufnehmen, z.B. in Form einer CD-Verlosung)
  • Postkarten mit CD-Bestellmöglichkeit

Wir werden hier weitere Anregungen zum Thema Strategie posten.

Wie erlebt ihr das mit dem Aufbau von Kundenbeziehungen? Habt ihr bisher eher einfach nur “One Night Stand Gigs” gespielt und noch keine Kundenliste? Sind diese Gedanken alter Kaffee?

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Oft besteht das Problem im nicht vorhandenen Budget. Dann wird der erstbeste Kollege dazu überredet - und wenn’s kostenlos ist, hält man sich dann auch mit der Kritik zurück. Achtung also beim Engagieren von Kollegen für Gratisdienste - sprecht mit ihnen vorher über Qualitätsanforderungen!

Ein paar Tips:

  • achtet auf einheitliches Auftreten. Die Farben das Bandlogos sollten sich im Webauftritt durchziehen - nicht einfach irgendwelche wilde Farben.
  • lasst die geklauten animierten GIFs einfach bleiben
  • reserviert euch eine eigene .ch/.de/.at Domain. In der Schweiz kostet das CHF 27 pro Jahr, in Deutschland einiges weniger…
  • hostet eure Website werbefrei (zahlt lieber was, als das ihr die Besucher mit Werbepopups belästigt)
  • Hörbeispiele sollten downloadbar sein
  • Kontaktadresse ist natürlich Pflicht

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