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Jeder Gig soll/muss überragen…

Gig Stage DecorationEin Gig muss (viel) mehr bieten als nur gute Musik. Das vergessen oder verdrängen viele Bands und fragen sich dann, weshalb sie es nicht schaffen, sich nicht von der breiten Masse abzuheben. Es gibt 1000ende Bands dort draussen, viele werden euch musikalisch mindestens gleichwertig sein. Daraus lässt sich einfach ableiten: wenn ihr ein Gig spielt und dabei “einfach” gute Musik macht und eine durchschnittliche Bühnenperformance hinlegt, hat das nicht viel mehr gebracht als eine gute Bandprobe.

Überlegt euch mal, welche Gigs von anderen Bands euch in Erinnerung geblieben sind. Bei den meisten Besuchern ist das, was ihre Augen erlebt haben das Bleibendste - die visuelle Erinnerung zusammen mit coolem Sound. Vergesst das nie: stellt euch nicht einfach hin wie die meisten anderen, wenn ihr euch unterscheiden wollt! Tretet zum Beispiel immer in gelben Overalls auf, und stellt 3-4 gelbe Ölfässer auf die Bühne… es gibt unzählige (kostengünstige) Möglichkeiten, aus euren Gigs bleibende Erinnerungen zu machen. Und das müssen sie sein. Den Besuchern und auch dem Clubbesitzer zuliebe.

Comments

  1. December 19th, 2006 | 17:25

    Alles richtig. Aber irgendwie ist es trotzdem leichter gesagt als getan. Um Präsenz zu erlangen und eine halbwegs souveräne Bühnenshow hinzulegen muss man üben. Und man muss es sich auch erlauben können, ein paar Mal wirklich daneben “zu langen”. Solange man ja nohc nicht in aller Munde ist, darf man das meiner Meinung nach. Frei nach dem Motto: Lebe und Lerne.
    Dummerweise gibt es nur sehr wenige Ort, wo man als Band solche wertvollen Erfahrungen sammeln kann. Unbekannte Bands sind immer ein Risiko. Was - zumindest in der Region Basel - eindeutig fehlt, ist ein Club oder ein Ort, an dem regelmässig live-Musik von UNBEKANNTEN Bands geboten wird und wo es GLEICHZEITIG Leute hat, die sich für so etwas interessieren. Aber dieser Trend scheint nun mal einfach vorbei, und es macht auch nur wenig Sinn, den “guten alten Zeiten” nachzutrauern. Also ist ein Gig halt auch immer harte Knochenarbeit, was das Rühren der Werbetrommel angeht. Denn heute ist jede Band selbst dafür verantwortlich, dass der Laden voll wird. Und das kann ganz schön anstrengend sein, selbst wenn Du gut bist.

  2. June 22nd, 2007 | 10:46

    Ein ganz guter Trick ist; solis.
    Die werden vom Publikum gerne angenommen.
    Die Füsse vom Boden mal abheben, man fällt nicht gleich um ;-) ausser man hat sich mit einigen Litern Bier Mut angetrunken, das kommt eh selten gut.

    Und wie oben geschrieben: Eigenwerbung,Werbung,Werbung, wenn vom Veranstalter keine Flyer zur verfügung gestellt werden, selber welche basteln und in Schule, beim Ausgang beim Job verteilen und sogar Freunde dazu anstellen, der Veranstalter setzt diese sicher gerne auf die Gästeliste (als Lohn), bitte erst beim Veranstalter nachfragen ob das geht. Mit Freunden und Bekannten im Publikum geht eh alles lockerer. Und wichtig ist, ihr werdet dann auch weiterempfohlen! Oder wieder gebucht… und dann geht alles von neuem los: Eigenwerbung,Werbung,Werbung. Evtl. sogar ein neues Bandmitglied anheuern, das nie auf der Bühne stehen wird aber die wichtigste Person für Auftritte; einen Freund(in) als Manager der auch Kontaktperson für Aussenstehende ist. Der an Konzerten auch kritisches Publikum spielen kann, euch unverblümt die Wahrheit sagt und die Stimmen aus dem Publikum (das nach Werbung vorhanden) weiter leiten kann. Aber für die Werbung ist und bleibt die ganze Band verantwortlich.

    Wer auch fragen hat wie man zum Auftritt kommt, kann mir auch ein Mail schicken. Wichtigstes Instrument einer Band heute ist das Internet.

    Grüsse und viel Spass Tanja

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